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FWD Forum
Egon Ziegler schreibt zu den Anzeigen der BIM im Info am 23.12.11
Martinsried soll schöner werden,
so lesen wir es nahezu wöchentlich im Zentralorgan der Bürgerinitiative Martinsried e.V., nämlich im Informationsdienst.
Dort sind Frau Dr. Gutmanns Forderungen und Sticheleien abgedruckt, wenn es um den Planegger Ortsteil Martinsried geht.
Was heißt oder was bedeutet schön?
Zunächst will dieses Adjektiv den Gegensatz zu hässlich ausdrücken und ist ein abstrakter, relativer Begriff.
Lassen Sie mich ein wenig über dessen Bedeutungsinhalt philosophieren.
Was für manchen unserer Zeitgenossen als schön zu gelten hat, das gilt für einen anderen als hässlich. Der eine findet Martinsried schön und gelungen, für den anderen ist es ein hässlicher Ortsteil ohne Faszination.
Aber: Über Geschmäcke und Farben kann man nicht streiten, so eine übersetzte lateinische Redewendung. Meist wird diese Aussage so verstanden, dass niemand rational beweisen kann, auch Frau Dr. Gutmann nicht, dass ein bestimmtes Geschmacksempfinden das richtige sei. Anders gesagt: In Geschmacksfragen kann es kein „richtig“ oder „falsch“ geben, es liegt jenseits aller Beweisbarkeit.
Mit der „Erzeugung“ von Meinungen und Ängsten, die zumeist ihre eigenen sind, hat sie bereits des Öfteren unsere Ortsteile gespalten und Zwietracht aufkommen lassen.
Dabei ist es für sie nicht so wichtig, ob Ihre, im Wochentakt „erzeugten“ Meinungen richtig und gut begründet sind. Nein, ausschlaggebend ist zumeist nur, dass sie ihre Meinungen glaubhaft und lehrsatzgleich an die Frau und/oder den Mann zu bringen versteht.
Ihre Gegnerschaft zur gewählten Mehrheit im Gemeinderat lässt sie in ihren „Hirtenbriefen“ oftmals erkennen. Der Eindruck verfestigt sich hierbei, dass die Vorsitzende der Martinsrieder Bürgerinitiative manchmal, wie von Miguel de Cervantes im Don Quijote beschrieben, gegen für Riesen gehaltene Windmühlenflügel ankämpft. In Wirklichkeit ist es aber das gewählte Lenkungsorgan der Kommune, das unsere drei Ortsteile weiterbringen soll und wird.
In diesem Zusammenhang ein Zitat des spanischen Literaten, der behauptete:
„Die Narrheit hat gewiss mehr Genossen und Schmarotzer als die Gescheitheit.“
Ganz zum Schluss:
Don Quijote, der als Narr gelebt hat, stirbt als Weiser; er hat letztendlich seine Verblendung und Torheit eingesehen.
Meine letzten Sätze habe ich der Weltliteratur entnommen und sollen beileibe kein Vergleichsmaßstab mit lebenden Personen sein. Dr. Egon Ziegler
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Folgende Presseerklärung wurde von der FWD-Fraktion sowie dem FWD -Vorstand am 18.08.2010 veröffentlicht
Integriertes Gesamtverkehrskonzept Martinsried
Freie Wähler Dynamische sprechen sich für den Bau der 2063 neu aus
Nach ausgiebiger Diskussion mit unseren Mitgliedern am letzten Stammtisch hat sich gezeigt, dass die Freien Wähler Dynamischen dem am 15.7.2010 präsentierten Integrierten Verkehrskonzept Martinsried in vielen Punkten zustimmen können.
Wir finden, dass das Büro Basler + Partner zahlreiche neue Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt hat.
Insbesondere die Trennung von Campus und Wohnen/Gewerbe, sowie die Entlastung der Lochhamer Straße und des Ortszentrums von Martinsried findet unsere Zustimmung.
Die Schwachstelle des Konzeptes sehen wir in der Durchleitung des Verkehrs durch die Röntgenstraße und die westliche Frauenhoferstraße mit Verlängerung nach Norden zur Würmtalstraße. Dieser Teil des Konzeptes wird von der FWD abgelehnt, da dadurch die Anwohner, die Gewerbetreibenden, sowie die Grundstückseigentümer zu stark belastet werden.
Zu dieser Verkehrsproblematik haben wir bereits in unserem Wahlprogramm von 2008 Stellung bezogen. Auch heute sehen wir ohne den Bau der Staatsstraße 2063 neu keine Lösung der Verkehrsproblematik für Martinsried.
Gekoppelt ist unsere Forderung allerdings sinnvollerweise an die Weiterführung nach Süden und an einen bestmöglichen Lärmschutz, der nötigenfalls von der Gemeinde mitzufinanzieren wäre.
Anders als andere laute Gruppierungen wollen wir nicht zusätzlichen Ziel- und Quellverkehr durch ein, nur für die U-Bahnbenützer, neu zu bauendes Parkhaus anziehen, sondern vielmehr den Durchgangsverkehr an Martinsried vorbeiführen.
Einer Diskussion über die Errichtung einer Tiefgarage im Zuge der Ortsmittegestaltung stehen wir gegebenenfalls aber offen gegenüber.
Wir halten sie im Fall, dass die Röntgenstraße zwischen der Einstein- und der Lochhamer-/Planeggerstraße aufgegeben wird, für eine den dortigen Anwohnern und Gewerbetreibenden nützend und, für die wegfallenden Parkplätze, ersetzende Alternative.
Zudem werden wir uns dafür einsetzen, dass der Freistaat Bayern als Hauptnutzer ein Mehr an Stellplätze auf seinem Gelände errichtet, als er nach dem Baurecht müsste.
FWD- Fraktion
FWD - Vorstand
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Egon Ziegler schreibt zu den Anzeigen der BIM im Info am 29.7. und 5.8.10
Schluss mit den Unterstellungen
Ich möchte Stellung nehmen zu den Anzeigen, die im Zentralorgan der Bürgerinitiative Martinsried e.V. (BIM), das ist unser Informationsdienst, unter Frau Dr. Gutmanns Federführung und Verantwortung erschienen sind.
Sie sorgt sich darum, wie Senioren und Behinderte die neue U-Bahnstation erreichen können. Natürlich so, wie sie auch jetzt die Station Großhadern oder Klinikum Großhadern erreichen, nämlich mit dem ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr). Sind sie mit dem Privat PKW unterwegs, fällt ihnen kein Stein aus der Krone, den P+R Parkplatz ca. 2 km weiter, am Klinikum Großhadern anzufahren und dort einzusteigen. So mache ich das seit Jahren.
Am 5.8.10 spricht Frau Dr. Gutmann davon, dass nach Meinung der BIM das Gutachten gekauft sei. Ob sie das nur meint oder behauptet spielt für mich nicht die entscheidende Rolle.
Sie erweckt bei vielen Lesern den Eindruck, es handle sich in der Tat um ein Gefälligkeitsgutachten, einseitig und nicht neutral. So etwas grenzt an üble Nachrede. Und üble Nachrede ist eine Form der Beleidigung, ein Straftatbe- stand. Sie versucht mit ihrer „Meinung“ gewählte Organe der Kommune, die Bürgermeisterin und den Gemeinderat, verächtlich zu machen und/oder in der öffentlichen Meinung unserer beiden Ortsteile herabzuwürdigen.
Übrigens, was kostet ein gekauftes Gutachten?
Wie erhält man ein gekauftes Gutachten?
Man besticht den oder die Gutachter.
Frau Dr. Gutmann, da Sie sich doch seither als gut informierte Persönlichkeit gerieren, das entnehme ich Ihren Veröffentlichungen, können Sie beweisen, dass hier Geld geflossen ist und wenn ja, wäre ich für entsprechende Zahlen sehr dankbar.
Wenn nein, beenden Sie bitte Ihre wöchentlichen „Hirtenbriefe“, die zu einer Verunsicherung und Spaltung beider Ortsteile führen und schon geführt haben.
Dr. Egon Ziegler
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